Netzwerke sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Arbeitsalltags. Und auch wenn viele Menschen bei Netzwerk zuerst an Facebook und Co. denken, die Kontaktpflege und Austausch auf einem völlig anderen Niveau ermöglichen, haben die klassisch-analogen nicht an Bedeutung verloren. Vielfach schließen sich Organisationen oder Personen aus dem gleichen Arbeitsfeld zusammen. Sie sprechen die gleiche Sprache, haben ein ähnliches Selbstverständnis und so kommt man gut miteinander zurecht. So wichtig diese Art der Vernetzung ist, so birgt sie auch die Gefahr, dass sich eine gewisse Binnensicht manifestiert und sich Strategien und Handlungen immer mehr angleichen.


Christa Castringius und Frank Enzmann
Teilnehmer im Ideen-Workshop zum SoNet, 19.10.2013:
Beteiligung statt hierarchischer Vorgaben.


Frank Enzmann, Nikolaus Teixeira und Martin Schütz, die
Initiatoren von SoNet, einem transsektoralen Netzwerk.

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

Netzwerke sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Arbeitsalltags. Und auch wenn viele Menschen bei Netzwerk zuerst an Facebook und Co. denken, die Kontaktpflege und Austausch auf einem völlig anderen Niveau ermöglichen, haben die klassisch-analogen nicht an Bedeutung verloren.

Gleich zu Gleich …

Vielfach schließen sich Organisationen oder Personen aus dem gleichen Arbeitsfeld zusammen. Sie sprechen die gleiche Sprache, haben ein ähnliches Selbstverständnis und so kommt man gut miteinander zurecht. So wichtig diese Art der Vernetzung ist, so birgt sie auch die Gefahr, dass sich eine gewisse Binnensicht manifestiert und sich Strategien und Handlungen immer mehr angleichen.

… oder transsektoral

Besonders spannend sind daher diagonale bzw. transsektorale Netzwerke: der Zusammenschluss von Organisationen oder Personen aus unterschiedlichen Bereichen.
Denn hier treffen frisches Denken und eine wohldosierte Außensicht aufeinander. Hier können sich Projekte besonders gut weiterentwickeln und spannende neue Idee wachsen. Zugleich fördert der Austausch zwischen Akteuren aus Wirtschaft, Öffentlicher Hand, Stiftungen, Verbänden und gemeinnützigen Organisationen das gegenseitige Verständnis und ist damit auch essenziell für den langfristigen Erfolg von Bildungsprojekten.

Wir von der Castringius Stiftung werden unsere bestehenden Netzwerke weiterhin sorgfältig pflegen und zugleich daran arbeiten, neue starke Netzwerke aufzubauen. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Newsletter. Für Fragen dazu stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung.

Herzliche Grüße,

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Christa Castringius & Frank Enzmann

Laden Sie sich für weitere Informationen die PDF-Ausgabe der Stiftungsnews herunter.

 

Förder- und Vernetzungsprojekte der Castringius Kinder & Jugend Stiftung

Von SoNet zu BiNet

Seit ihrer Gründung vor rund fünf Jahren hat die Castringius Stiftung Kinder- und Jugendprojekte im Großraum München mit rund 2,5 Millionen Euro gefördert. Und als junge Stiftung haben wir uns dabei immer wieder die Frage gestellt: Wie können wir noch besser helfen?
Neben der Fokussierung auf Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche mit schlechten Startbedingungen engagieren wir uns daher zunehmend in Netzwerken und für Netzwerke. Beides ergänzt sich hervorragend: Einzelkämpfer können Einzelschicksale verändern. Aber wenn sich Bildungslandschaft so verändern soll, dass alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft die gleichen Chancen haben, müssen unterschiedlichste Akteure an einem Strang ziehen.
Langfristig wollen wir dafür in München ein transsektorales Netzwerk namens SoNet (Soziales Netzwerk München) aufbauen; mit diesem Ziel haben wir uns bereits mit vielen Menschen ausgetauscht und uns vernetzt.
Ein Gespräch mit Carl-August Graf von Kospoth von der Kuenheim Stiftung brachte eine neue Wendung: Im Rahmen von "Lernen vor Ort" haben sich in München unter der Federführung der Kuenheim Stiftung zehn Stiftungen zum Verbund "Bildung in München" zusammengeschlossen, um das lokale Projekt zu begleiten. In einem Gespräch rund um SoNet warf Graf von Kospoth die Frage auf, ob man sich, wenn "Lernen vor Ort" im Herbst ausläuft, nicht gemeinsam neue Ziele stecken und zu einer neuen Form der Zusammenarbeit finden solle.
Und so treffen sich aktuell unter dem Arbeitstitel BiNet (Bildungsnetz München) regelmäßig in einem erweiterten Kreis rund 15 Bildungsstiftungen. Gemeinsam wollen wir das komplexe Handlungsfeld Bildung weiter bearbeiten und in der Stadtgesellschaft zu einem relevanten Akteur und Impulsgeber werden. Konkret beschäftigen wir uns derzeit mit Themen wie Wirkung und Skalierung von Projekten. Eine wichtige Frage, die uns begleiten wird, ist, ob und wann wir den Kreis erweitern und uns für eine transsektorale Vernetzung öffnen.

Der Arbeitskreis befreundeter Stiftungen

In München gibt es eine Vielzahl von Stiftungen, die Menschen in besonderen Lebenslagen finanziell unterstützen, wenn gesetzliche Hilfen nicht (mehr) greifen. Einige dieser Stiftung tragen bekannte Namen wie etwa der Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung oder die Marianne-Strauß-Stiftung. Andere werden unter einem zentralen Dach verwaltet und viele wirken eher im Stillen.

Einzelförderung im Fokus

Dreizehn dieser Stiftungen – unter ihnen die Castringius Stiftung – und das Stiftungsamt der Stadt München bilden gemeinsam den Arbeitskreis befreundeter Stiftungen. Zweimal jährlich tauscht man sich über aktuelle Entwicklungen aus, diskutiert Fragen der Antragsprüfung und -bewilligung und informiert sich über Förderschwerpunkte.
Bei Bedarf werden auch dringende Anträge unbürokratisch an befreundete Stiftungen weitergereicht.
Wichtige Kooperationspartner dieser Stiftungen sind die Sozialbürgerhäuser. Sie helfen etwa den Antragstellern bei den Anträgen oder prüfen deren Bedürftigkeit. Selbstverständlich werden dabei der Daten- und Persönlichkeitsschutz vollumfänglich gewahrt.


Der Münchener Stiftungstreff im Künstlerhaus, Mai 2014.

Münchener Stiftungstreff

Der Münchener Stiftungstreff entwickelt sich zu einem gerne genutzten Rahmen für den informellen Austausch und zur Kontaktpflege unter Stiftern und Sitftungsvertretern. In unterschiedlicher Zusammensetzung treffen sich hier bis zu 50 Stiftungen.

Gründer des Münchner Stiftungstreffs sind die Castringius Stiftung und die Stiftung Otto Eckart. Gemeinsam mit einem wechselnden dritten Partner organisieren sie den Münchener Stiftungstreff und sind Gastgeber.

Im Mai war die Münchner Künstlerhaus-Stiftung Partner des Stiftungstreffs und der Abend begann mit einer Führung durch das geschichten- und geschichtsträchtige Gebäude des Münchner Künstlerhauses. Der Abend endete mit einer fröhlichen Kegelpartie auf der historischen Holzkegelbahn, bei der unsere Gäste ihr ganzes Geschick unter Beweis stellten.
Wenn Sie mehr über den Arbeitskreis befreundeter Stiftungen oder den Münchner Stiftungstreff erfahren wollen, wenden Sie sich bitte per E-Mail an Frank Enzmann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Castringius Kinder & Jugend Stiftung, Veranstaltungen 2014


Raum für Erfahrungsaustausch und Netzwerken.


Workshops zum Aufbau von individuellem Know-how.

Kongress Kinder.Stiften.Zukunft. München

"Bildung, Migration, Integration" ist der inhaltliche Schwerpunkt des diesjährigen Kongresses am 9. Oktober 2014 im HVB Forum. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren und bald können wir das fertige Programm präsentieren.

Fachlicher Input und Raum zum Netzwerken

Die Rückmeldungen der letzten Kongresse haben uns deutlich gezeigt: Nicht nur das Programm macht den Kongress für die Besucherinnen und Besucher interessant. Sie wollen bei der Veranstaltung auch ihr Bedürfnis nach Austausch, Kommunikation und Vernetzung stillen. Und auch dazu bieten der Kongress, dessen Teilnehmer aus ganz unterschiedliche Arbeitsfeldern und Organisationen kommen, und das großzügige Raumangebot reichlich Gelegenheit. So bietet der Tag nicht nur fachlichen Input, sondern fördert auch die transsektorale Vernetzung.
Organisiert wird Kinder.Stiften.Zukunft. München auch 2014 von einem eingespielten Team. So ist die Landeshauptstadt München wieder mit an Bord. Sie wird vertreten durch Bud Willim vom Sozialreferat, der auch an der inhaltlichen Planung beteiligt ist. Die HypoVereinsbank stellt uns zum wiederholten Male die wunderbaren Veranstaltungsräume im HVB Forum zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Partner ist die Bertelsmann Stiftung.

Save the Date:

Kongress Kinder.Stiften.Zukunft. München 2014, 9. Oktober 2014, HVB Forum

www.kinderstiftenzukunft-muenchen.de

Kinder- und Jugendfestival JuKi

Am 19. Oktober 2014 ist es wieder so weit: Auf dem Gelände der Kultfabrik (Nähe Ostbahnhof) präsentieren zahlreiche Münchner Organisationen ihr Angebot für Kinder und Jugendliche in den Bereichen Kreativität, Sport, Freizeitgestaltung, Soziales, Bildung und Gesundheit.
Familien, Kinder und die jugendlichen Besucher können auf dem JuKi einen spannenden (Entdecker-)Tag verbringen, denn an den Ständen gibt es die unterschiedlichsten Mitmach-Aktionen, die durch übergreifende Angebote auf dem gesamten Gelände ergänzt werden. Wer eine Verschnaufpause braucht, kann ein Konzert besuchen, eine Theateraufführung oder eine Tanzperformance.
Das JuKi-Festival steht aber auch für Vernetzung. Vertreter von Organisationen und Projektverantwortliche kommen miteinander ins Gespräch und Freiwillige und Förderer informieren sich über Möglichkeiten sozialen Engagements. Dieses persönliche Zusammentreffen in einem zwanglosen Rahmen führte in den vergangenen Jahren zu vielen neuen und interessanten Kontakten, die weit über das Festival hinaus Nutzen stiften.
JuKi-Initiatoren und -Macher sind die Bay-Wa-Stiftung, die Castringius Stiftung und die Stiftung Otto Eckart. Mit dabei sind auch die Kinder- und Jugendstiftung der Stadtsparkasse, die Stiftung Gute-Tat.de und die Landeshauptstadt München, vertreten durch das Sozialreferat.

Freie Plätze

Wenn Sie sich mit Ihrer Organisation auf dem JuKi präsentieren wollen, wenden Sie sich bitte an Martin Schütz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.juki-festival.de

Expertensprechstunden

Sie sind so etwas wie die kleinen Schwestern des Kongresses.
Hier ist Raum für spezielle und konkret auf die eigene Organisation bezogene Fragen, die so individuell im Rahmen des Kongresses nicht beantwortet werden können. Zwischen 30 und 45 Minuten stehen pro Gespräch zur Verfügung. Die Experten rekrutieren sich aus den Reihen der Organisatoren und Referenten von Kinder.Stiften.Zukunft. München und auch die Idee entstand im Rahmen des Kongresses. Aktuell werden diese fünf Themenbereiche angeboten:

1) Gute Ideen und Projekte – doch wie kommuniziert? Über die Kunst des Marketings im Non-Profit-Bereich. Experte: Bud Willim

2) Corporate Volunteering – Fit für Unternehmensengagement! Wie können sich Unternehmen in ein soziales Projekt einbinden lassen? Experte: Thomas Nave

3) Wie ticken Stiftungen? Nützliches und Notwendiges zum erfolgreichen Stiftungsmittelantrag. Experte: Frank Enzmann

4) Facebook, Twitter und Co. – Tipps und Tricks für den Aufbau lebendiger Social-Media-Accounts. Expertin: Sofie Langmeier

5) Steuern und Recht – Erste Schritte / Einbettung Ihres sozialen Projekts in das passende steuerliche und rechtliche Umfeld. Experten: Frank Zeidler, Frank Schönherr

6) Fokus Positionierung und strategische Kommunikation – Wege und Verknüpfungen von systematischem Netzwerkaufbau mit Botschaftsarchitektur, Mittelbeschaffungsprozessen und Öffentlichkeitsarbeit. Experte: Oliver Neumann

Dieses Angebot wendet sich insbesondere an kleinere Organisationen mit begrenztem Budget für externe Beratung. Die nächsten Expertensprechstunden sind am 23. Juli und 27. November 2014.

www.kinderstiftenzukunft-muenchen.de

 

Aktuelles aus der Castringius Kinder & Jugend Stiftung


Babsys Sternenhimmel, 3. Preis, Kat. Zehn- bis Zwölfjährige.


1. Preis, Kat. Sieben- bis Neunjährige, aus der Fotoserie …


… Zirkus von Max und Calvin.

 

Bücherverkauf

Die Kiwanis München und die Castringius Stiftung sammeln seit Monaten gut erhaltene Bücher, die sie an diesem Tag gegen eine Spende wieder abgeben. Mit dem Erlös werden soziale Projekte unterstützt.
Wollen Sie diese Aktion mit einer Bücher- oder CD-Spende unterstützen? Dann wenden Sie sich bitte an Kiwanis München. Gerne holen wir die Bücher und CDs auch bei Ihnen ab.
10. Juli 2014, 11:00–19:00 Uhr, Richard-Strauss-Brunnen, Fußgängerzone München

www.kiwanis-muenchen.de

Kinderfotopreis und Geschichten-Sonderpreis

Der Kinderfotopreis ist ein Fotowettbewerb für Kinder von drei bis zwölf Jahren. Er wird jährlich bayernweit in fünf Regionen vergeben und steht jeweils unter einem Motto. 2014 lautet es "Licht und Schatten." 
Die Preisverleihung im Münchner Gasteig findet am 10. Juli 2014 statt. Sie wird von einer Ausstellung begleitet, die anschließend auf Wanderschaft geht. Ein Teil der Fotos ist auch im Internet zu sehen.
Organisator des Wettbewerbs ist das Medienzentrum München. Ziel dessen medienpädagogischer Arbeit ist es, Kinder und Jugendliche zum aktiven und kreativen Umgang mit den Medien anzuregen und die Entwicklung von Medienkompetenz zu fördern.
Im Rahmen dieses Wettbewerbs wird in München/Oberbayern zusätzlich ein Geschichten-Sonderpreis vergeben. Hier wird eine Kombination aus einem Foto und einer Geschichte prämiert. Dieser Preis wird von der Castringius Stiftung gestiftet. Dieses Engagement endet 2014, weil wir zukünftig einen eigenen Preis ausloben wollen. Wir bedanken uns beim Medienzentrum München für die gute Zusammenarbeit und wünschen dem Kinderfotopreis weiterhin viel Erfolg.

www.kinderfotopreis.de

 

TERMINE, TERMINE, SOMMER/HERBST 2014

10. Juli, 11:00–19:00 Uhr: Bücherverkauf am Richard-Strauss-Brunnen, Fußgängerzone München

10. Juli, 15:00 Uhr: Kinderfotopreis und Geschichten-Sonderpreis im Gasteig, www.kinderfotopreis.de

23. Juli / 27. November: Expertensprechstunde

09. Oktober: Kinder.Stiften.Zukunft. München

19. Oktober: JuKi Jugend- und Kinderfestival, Kultfabrik München