Newsletter

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Newsletter 1/2017

Liebe Leserin, lieber Leser,
liebe Freunde der Castringius Stiftung,

CSundFE 250

Alle zwei Jahre im März ist es so weit: Von den Litfaßsäulen der Stadt strahlen rosafarbene, gelbe und blaue Blumen – sie läuten aber nicht den kalendarischen Frühlingsanfang ein, sondern verbreiten die Kunde vom MünchnerStiftungsFrühling. Und so bunt wie diese Blumen, so bunt und vielfältig ist das Angebot dieser Biennale für die Münchnerinnen und Münchner.

MünchnerStiftungsFrühling

Das diesjährige Programmheft umfasst 164 Seiten. Wer sich die Zeit nimmt, es in Ruhe durchzublättern, entdeckt rasch, dass er nicht nur ein Veranstaltungsprogramm in den Händen hält, sondern ein umfassendes Kompendium der Münchner Stiftungslandschaft. Online-Leser sind gar nur einen Klick von mehr als 100 Stiftungen entfernt und von einer Reise in eine Welt, die Großes und Bekanntes bereit hält, aber auch viele Kleinode, die nur einem kleinen Publikum vertraut, für dieses aber umso wertvoller sind.

Im Rahmen des MünchnerStiftungsFrühlings treten all diese Stiftungen gemeinsam ins Rampenlicht: Sie wollen Einblicke in ihre Arbeit geben und aufzeigen, was Stiftungen zu bewirken in der Lage sind; sie wollen aufzeigen, dass Stifterinnen und Stifter der feste Wille antreibt, einen nachhaltigen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten, Kunst, Kultur, Wissenschaft oder Umwelt zu fördern sowie gesellschaftliche Innovationen auf den Weg zu bringen.

Münchner Stiftungsführer

Fast zeitgleich mit dem MünchnerStiftungsFrühling erscheint erstmalig der Münchner Stiftungsführer. Auch bei diesem Projekt geht es darum, das Potenzial und die Bandbreite der Münchner Stiftungen aufzuzeigen. So unterschiedlich die beiden Formate sind, jedes macht auf seine Weise deutlich: In München gibt es eine starke und vielfältige Stiftungslandschaft – und zugleich mehr als genügend Platz für weitere engagierte Stiftungen.

Anregungen für Stifterinnen und Stifter

Eine Stiftung ist eine ideale Möglichkeit, Vermögen zu Lebzeiten oder von Todes wegen nachhaltig und entsprechend den persönlichen Vorstellungen für das öffentliche Wohl einzusetzen. Und so wünschen wir uns, dass sowohl der MünchnerStiftungsFrühling als auch der Stiftungsführer Münchnerinnen und Münchner zum Stiften anregen und wir dann 2019 zahlreiche neue Stiftungen in den Verzeichnissen finden und neue Mitstreiter in unseren Netzwerken begrüßen dürfen.

Informationen für Stiftungsgründer

Wir sind sehr zuversichtlich, dass dies tatsächlich der Fall sein wird. Denn uns erreichen zahlreiche Anfragen von Menschen, die eine Stiftung gründen wollen und sowohl Informationen als auch fachlichen Austausch suchen. In einer Veranstaltung werden wir daher zusammen mit SoNet e.V. erstmals potenzielle Stifter mit Vertretern von Stiftungen und Behörden sowie Juristen und Stiftungsexperten zusammenbringen. Wenn Sie ebenfalls mit diesem Gedanken tragen, freuen wir uns auf eine Nachricht von Ihnen und laden Sie herzlich in unser Netzwerk ein. Weitere Informationen finden Sie auf der Rückseite.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Christa Castringius & Frank Enzmann


fördern.

Klassen für LdE-Wettbwerb

„Service Learning“ oder auch „Lernen durch Engagement“ (LdE) verbindet das fachliche Lernen von Kindern und Jugendlichen im Unterricht mit gesellschaftlichem Engagement. Um Schulen und Lehrkräfte anzuregen, sich mit dieser Lehr- und Lernmethode auseinanderzusetzen und sie in den Unterricht zu integrieren, haben wir gemeinsam mit der Stiftung gute.Tat für Schulen in München und Umgebung den Wettbewerb „Eine Klasse für sich und andere – Lernen durch Engagement“ aufgelegt.

Er wendet sich an alle Jahrgangsstufen jeglicher Schularten in München und Umland (S-Bahn-Bereich). Schirmherr ist Georg Eisenreich, MdL und Staatssekretär des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

Zwei Bespiele für LdE-Projekte:

  1. Grundschulkinder üben in der Klasse das betonte Vorlesen, sprechen über geeignete Kinderliteratur und veranstalten Märchenvorlesetage in der öffentlichen Bücherei.
  2. Achtklässler beschäftigen sich in Biologie mit Ökosystemen und heimischen Pflanzen und legen in Kooperation mit einem Umweltschutzverein einen Naturlehrpfad mit Infotafeln zum lokalen Ökosystem an.

Ein weiteres Ziel des Wettbewerbs: Durch die Dokumentation vielfältiger LdE-Projekte an ganz unterschiedlichen Schulen soll ein Projekttransfer möglich werden und eine Art Ideenspeicher entstehen.

Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie hier: www.castringius-stiftung.de/news/aktuelles.html

 

Paten für Übergangsklassen

Das Bildungsnetzwerk BiNet und der Münchner Lehrerinnen- und Lehrerverband haben 2016 gemeinsam das Projekt Patenschaften für Ü-Klassen ins Leben gerufen.

In einer Übergangsklasse werden mehrere Altersstufen zusammengefasst, ihre Ressourcen, Potenziale und schulischen Vorerfahrungen sind sehr vielfältig und individuell. Kinder, die in ihrem Herkunftsland vielleicht noch nie eine Schule besucht haben, sitzen neben Kindern, die mehrere Sprachen sprechen oder perfekt Klavier spielen können. Viele von ihnen sind traumatisiert und von Zukunftsängsten geplagt.

 

Aufgrund der enorm heterogenen Zusammensetzung der Klassen ist eine intensive Individualisierung und Differenzierung im Unterricht unerlässlich, aber leider stehen den Lehrkräften dafür keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung.

Diese Lücke wollen die Patenschaften füllen. Den Paten entstehen Kosten in Höhe von 1.000 bis 2.000 Euro jährlich. Je nach Absprache sind auch Sach- oder Zeitspenden möglich.

Münchenweit wurden für mehr als 100 Klassen-Paten gesucht: Stiftungen, Unternehmen, Serviceclubs, aber auch Privatpersonen. Aufgrund einer resonanz-starken Berichterstattung in der Presse und intensiver Werbung der Kooperationspartner konnten bereits fast alle Patenschaften vergeben werden. Auch die Castringius Stiftung übernimmt drei Patenschaften. Der enorme Zuspruch führte bereits zu ersten Überlegungen, das Modell auf reguläre Klassen an Münchner Mittelschulen auszuweiten.

Mehr über das Projekt erfahren Sie hier: www.sonet-muenchen.de


vermitteln.

Expertensprechstunden

Wir begrüßen zwei neue Kooperationspartner: die Nicolaidis YoungWings Stiftung und die Stiftung Gute Tat. In ihren Räumen werden die Expertensprechstunden 2017 auch stattfinden.

Des Weiteren gibt es neue, interessante Themen wie „Planung von Veranstaltungen“ oder „Ärger mit dem Finanzamt vermeiden“.

www.kinderstiftenzukunft-muenchen.de  „Experten-Check“
www.youngwings.de
www.gute-tat.de/standorte/muenchen/

 

Wie gründe ich eine Stiftung?

Die Gründung einer Stiftung ist die ideale Möglichkeit, Vermögen zu Lebzeiten oder von Todes wegen nachhaltig und entsprechend den persönlichen Vorstellungen für das öffentliche Wohl einzusetzen. Das Vorurteil, die Gründung einer Stiftung sei nur etwas für reiche Menschen oder für kinderlose Betagte, ist in der Stiftungswelt längst widerlegt.

Doch Stiftung ist nicht gleich Stiftung – und so gibt es eine Vielzahl von Fragen, denen sich zukünftige Stifterinnen und Stifter stellen sollten.

Viele dieser Fragen werden in einer Veranstaltung von So- Net – Soziales Netzwerk München e.V. beantwortet. Juristen, Stiftungsexperten sowie eine Vertreterin der Stiftungsaufsicht erläutern Dos und Don’ts in der Gründungsphase, stehen potenziellen Stifterinnen und Stiftern Rede und Antwort.

Unter ihnen ist auch Frank Enzmann; er ist nicht nur Vorstand der Castringius Stiftung, sondern hat sie auch von Anfang an mit aufgebaut; des Weiteren hat er gemeisam mit Martin Schütz von der Stiftung Otto Eckart SoNet – Soziales Netzwerk München e.V. auf den Weg gebracht, den lokalen Dachverband für Stiftungen und gemeinnützige Organisationen, der diesen Abend organisiert.

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, eine Stiftung zu gründen, und gerne teilnehmen würden, schreiben Sie bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


vernetzen.

MünchnerStiftungsFrühling 2017

Donnerstag, 24. März, bis Freitag, 30. März 2017

stiftungsfruehling blumen

„Den MünchnerStiftungsFrühling gibt es seit 2013 und er kehrt seither alle zwei Jahre wieder. Bei rund 250 Einzelveranstaltungen (Workshops, Vorträge, Lesungen, Führungen und andere Formate) zeigen etwa 150 Stiftungen und Partner mit Sitz oder Wirkkraft in München ihre thematischen Schwerpunkte und liefern den Besuchern Zündstoff zum Informieren, Mitmachen, Nachdenken und Nachahmen, vor allem aber zum Kennenlernen. Einem zentralen Auftakt in der BMW Welt am 24./25. März mit Marktständen und unterschiedlichen Einzelveranstaltungen folgen dezentrale Angebote an den Folgetagen, bei denen die Stiftungen direkt zu sich oder zu aktuellen Projektpartnern einladen.

Auch Fachveranstaltungen zum Thema „Stiftungsmanagement“ dürfen nicht fehlen und belegen, welche Tatkraft, welches Engagement und welche Erfolge es dank Stiftungen und deren Mitarbeiter in den unterschiedlichen Lebensbereichen in der Stadt München gibt.“

So beschreibt sich der MünchnerStiftungsFrühling selbst auf seiner Website. Dort finden Sie auch das gesamte Programm: http://www.muenchnerstiftungsfruehling.de


Freitag, 24. März 2017, 15.00–20.00 Uhr
Samstag, 25. März 2017, 10.00–20.00 Uhr
BMW Welt

StiftungsForum

Gemeinschaftsstand von SoNet/BiNet und der Castringius Stiftung Lernen Sie die Arbeit der Netzwerke BiNet – Bildungsnetzwerk München und SoNet – Soziales Netzwerk München kennen. Wir freuen uns auf die Gespräche mit unseren Besuchern!

 

Veranstaltungen der Castringius Stiftung, von SoNet – Soziales Netzwerk e.V. und BiNet – Bildungsnetzwerk München

Samstag, 25. März 2017, 12.00 Uhr
BMW Welt, Produktionsforum 1

Patenschaften für Ü-Klassen (Vortrag mit Diskussion)

Ein Kooperationsprojekt von BiNet – Bildungsnetzwerk München und dem Münchner Lehrerinnen- und Lehrerverband (MLLV) mit Waltraud Lucic (MLLV) und Frank Enzmann (BiNet).

Viele der Kinder und Jugendlichen, die mit oder ohne ihre Eltern aus ihrer Heimat geflüchtet sind und jetzt in München leben, verfügen bei ihrer Ankunft über keinerlei Deutschkenntnisse und oft auch über geringe Schulerfahrung. Daher werden schulpflichtige Kinder und Jugendliche zunächst in sogenannte Übergangsklassen geschickt, bis sie dem Unterricht in einer Regelklasse folgen können. Um den Unterricht auf den Bedarf der Kinder auszurichten, sind Ressourcen nötig, die im Schuletat nicht vorgesehen sind. Patenschaften schließen diese Lücke.

Weitere Informationen: www.sonet-muenchen.de 


Ausstellung: 26.–28. März 2017
Vernissage: 26. März 2017, 18.00 Uhr

Nazarethkirche, Barbarossastraße 3, München – Parkstadt Bogenhausen

Syartas Reise 1Syartas Reise – Menschen im Kirchenasyl

Kooperationspartner: kairosis

Zu unterschiedlichen Zeiten haben acht Menschen in einer Kirche Schutz vor Abschiebung gefunden. Wer sind sie? Wie sieht ihr Leben heute aus? Wie sehen sie sich selbst in den Facetten ihrer Existenz? Syarta, die selbst vor zwanzig Jahren als kleines Mädchen in einer Münchner Kirche Schutz gefunden hat, hält den damals geschenkten Teddy noch heute in Ehren.

Magazinvorstellung über das Kunstprojekt von und mit Lena Gorelik, Autorin, Andreas Tobias, Foto- und Lichtkünstler, sowie Syarta Kryeziu.

Weitere Informationen: www.kairosis.de 


Buschkowsky in muenchen 59928. März 2017, 19.00 Uhr (Büchersignierung ab 18.00 Uhr)
Nazarethkirche, Barbarossastraße 3, 81677 München - Parkstadt Bogenhausen

Kooperationsveranstaltung des Münchner Stiftungskreises und SoNet – Soziales Netzwerk München e.V.

Heinz Buschkowsky, langjähriger Bürgermeister von Berlin- Neukölln, ist ein streitbarer und unbequemer Gesprächspartner. Der Politiker nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Jugendliche ohne Zukunftsperspektive, Parallelgesellschaften, Gewalt und Kriminalität geht. Wie sieht er unsere Gesellschaft heute, nach dem Flüchtlingszustrom? Welche Chancen und Pflichten misst er den Eingewanderten zu? Welche Hindernisse stehen einer erfolgreichen Integration im Weg?

Eintritt: 10,– Euro an der Abendkasse oder über München Ticket zzgl. VVK-Gebühr


30. März 2017, 10.00–13.00 Uhr
Münchner Künstlerhaus, Clubräume, Lenbachplatz 8, 80333 München

Auf die Wirkung kommt es an – Wirkungsorientierung von der Strategie bis zur Kommunikation

Kooperationsveranstaltung von SoNet –Soziales Netzwerk München e.V. und der Baden-Württembergischen Bank

Nach dem Impulsvortrag von Dr. Andreas Rickert, Vorsitzender des Vorstands der PHINEO gAG, zum wirkungsorientierten Handeln sind alle Gäste herzlich eingeladen, an den Thementischen in einen lebendigen Dialog zu kommen. Unter den Experten ist auch Frank Enzmann, Vorstand der Castringius Stiftung und Vorsitzender von SoNet.

Neben Experten der Bank diskutieren erfahrene Praktiker von SoNet, Stiftung Gesellschaft macht Schule und Stiftung Kick ins Leben mit Ihnen. Einen Schwerpunkt bilden die Fragen: Tritt Wirkung von alleine ein? Was ist zu tun? Antworten aus und für die Praxis.

Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Termine – Save the Date

Donnerstag, 6. April 2017, 18.00 - 22.00 Uhr
Künstlerhaus am Lenbachplatz, München, Lenbachplatz 8

Von der Idee zur erfolgreichen Stiftung

Info- und Netzwerkabend für alle, die eine Stiftung gründen wollen. Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind, nehmen Sie bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 089-87 58 93 71 Kontakt mit uns auf. Die Anzahl der Gäste ist auf etwa 50 begrenzt.

Veranstalter: SoNet – Soziales Netzwerk München e.V., der lokale Dachverband für Stiftungen und weitere gemeinnützige Organisationen.

 

Expertensprechstunde

In diesem Jahr finden an folgenden Terminen Expertensprechstunden statt:

  • Mittwoch, 31. Mai 2017
  • Mittwoch, 18. Oktober 2017
  • Mittwoch, 15. November 2017

Wie immer gilt: Die Einladung mit Angabe der Themen und Experten wird jeweils rechtzeitig vor dem Termin verschickt. Teilnahme nur nach Anmeldung.

Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf – schreiben Sie uns eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!